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busstop memories

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Freie Presse, 05. 10. 2002:
"Off is" beweist: An der Haltestelle pulsiert das Leben
Premiere des Musicals "Busstop Memories" begeistert Publikum im Schützenhaus - Revue erzählt Geschichten aus dem Alltag


Der Aufwand hat sich gelohnt: Die Premiere Des Musicals "Busstop Memories" kam beim Publikum gut an.

Hohenstein-Ernstthal. Alltägliche Geschichten mit lustigen Kommentaren, interessante Charaktere mit kleinen oder großen Problemen und natürlich die tolle Musik machten die Premiere des Musicals "Busstop Memories" am Donnerstag zu einem vollen Erfolg. Den Applaus hatten sich Schauspieler, Sänger und Musiker redlich verdient. Die Aufführung wurde seit einem halben Jahr vorbereitet und überzeugend dargeboten.

Mit Unterstützung des Regierungspräsidiums Chemnitz und der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur hatten die Verantwortlichen vom Jugendhaus "Off is" das Projekt auf die Beine gestellt. Erst wurden die Musikstücke komponiert, wenig später alles einstudiert. Und weil die Generalprobe angeblich nicht so recht klappte, war fast klar, dass die Erstaufführung ein Erfolg wird.

Auf der Bühne ließen die 37 Mitwirkenden die Zeit wie im Flug vergehen. Mancher im vollen "Schützenhaus 2000" fühlte sich an Zeiten erinnert, als er noch selbst Bus fuhr. Da gab es die junge Frau im Norwegerpullover, die die Umwelt retten wollte und die herausgeputzte Dame, die Probleme mit dem eigenen Erscheinungsbild hat. Als der stets mürrische Busfahrer, den keiner so richtig leiden kann, von einer attraktiven Frau vertreten wurde, verliebte sich einer der Fahrgäste in sie. Doch das war nur eine der am Ende gut ausgehenden Geschichten, die erzählt wurden. Auch der Professor, der erkennt, dass er etwas tun muss, um den Sinn seinens Lebens zu erkennen, gehört dazu. Oberbürgermeister Erich Homilius war begeistert und auch ein wenig stolz auf die kulturelle Szene in der Stadt. Er verwies auf die Leistungen des Gymnasiums und des Jugendhauses. Sein großer Wunsch ist es, dass auch zukünftig so etwas wie "Busstop Memories" in der Stadt geboten wird.

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